Die Entwicklung des Virus (Pathogenese)

Hat die Katze nachweislich einen Coronavirenantikörper-Titer (z.B. 1:800) dann bedeutet dies, daß die Katze zu diesem Zeitpunkt nicht an FIP erkrankt sein muß (oder werden wird), sondern dies bedeutet lediglich, dass die Katze in ihrem Leben einmal Kontakt mit Coronaviren hatte und das das Immunsystem gut in der Lage war, Antikörper gegen das Virus zu bilden.

Die Katze erkrankt erst dann an FIP, wenn das Virus im Körper mutiert und die Fähigkeit bekommt, sich in Markophagen ( Fresszellen genannt, sind unverzichtbare Funktionszellen des Immunsystems und gehören zu den Leukozyten) zu vermehren bzw. sich identisch zu verdoppeln.

Katzen infizieren sich immer mit dem FCoV, welches zu der Zeit seine Ansteckungsmöglichkeit verloren hat und welches sich im Darm vermehrt. FIP bricht dann aus, wenn eine Mutation bestimmter Gene im Darm stattfindet. Jedoch ist es noch nie gelungen, das mutierte Virus in Se- oder Exkreten einer Katze nachzuweisen, so daß eine Übertraung der mutierten Viren auf diesem Wege mit großer Sicherheit nicht stattfindet. Übertragen wird nur das harmlose, nicht mutierte Virus.

 

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